Chronik Musical 2007-2020

unter der Leitung von Frau Vennes

2020 BEST OF

13 Jahre lang wurden an der EKS Musicals mit großem Aufwand einstudiert und auf der schuleigenen Bühne in Szene gesetzt. Die Anzahl der beteiligten Akteure sowie der helfenden Eltern ist Jahr für Jahr von ca. 20-30 Personen im Jahr 2007 auf 120 Beteiligte im Jahr 2020 gestiegen. Dabei gingen sowohl die gesanglichen und schauspielerischen Leistungen der Akteure als auch die Kostüme, das Make-up, die Bühnenbilder und die technische Umsetzung weit über das Maß einer Schulaufführung hinaus. Die viele Arbeit hat sich stets ausgezahlt – Jedes einzelne Musical wurde ein großer Erfolg.

Die Verabschiedung von Irmgard Vennes (Kunst- und Englischlehrerin), der „Mutter der EKS-Musicals“, in den wohlverdienten Ruhestand, sollte 2020 Grund genug sein, eine BEST OF-Variante auf die Bühne zu bringen. Das letzte Drehbuch der Regisseurin vereinte die Highlights der verschiedenen Inszenierungen zu einem Gesamtwerk. Bereits in den Proben zeigte sich, dass das Zusammenspiel von Löwen, Meerjungfrauen, Zügen, Vampiren, einem verstorbenen Michael Jackson und High-School-Teenagern wieder einmal ein großes Spektakel werden würde. Leider hat die Corona-Pandemie die Aufführungen verhindert. Doch wer weiß……vielleicht ist aufgeschoben ja nicht aufgehoben!

2019 Locomotion

 

Das gab es in der Aula der EKS noch nie: Stuhlreihen nicht frontal sondern schräg zur Bühne gestellt, eine Rampe durch den Publikumsraum, geklebte Eisenbahnschienen auf dem Boden und eine rasante Rollschuhshow rund um die Geschichte des Starlight Express.

Wenn der kleine Nico auf seinem Hubsteiger in die Höhe fährt, träumt er von seinen Lieblingsfiguren Pettersson, dem Kater Findus und dessen einzigem Wunsch: Eine große Geburtstagsparty! Also lädt Nico, gemäß seiner zweiten großen Leidenschaft, seine Loks und Eisenbahnanhänger zu einer unvergesslichen Geburtstags-Eisenbahn-Parade ein.

Das Ergebnis war eine bunte Show mit professionell performten Songs, atemberaubenden Rollschuhfahrern, die auch direkt durch das Publikum rasten, tollem Sound, beeindruckender Lichttechnik und natürlich einer herzergreifenden Liebesgeschichte.

Anzahl Aufführungen: 7

2018 School of Rock

Bei diesem Musical übernehmen die Schüler/-innen die Macht! In einer elitären Highschool bekommen sie es mit einem Möchtegern-Lehrer zu tun, der sich, in Ermangelung eines lukrativen Einkommens, den Job an der Schule ergaunert hat. Die Schulleiterin und das Kollegium sind wenig begeistert von den radikalen Plänen des Lehrers, der seine Schützlinge von seiner musikalischen Vorstellung, die so gar nicht zu den konservativen Ansichten der Schule passt, überzeugen möchte.

Am Ende triumphierte ein Lebensgefühl:  Auf der Bühne ging die Post ab! Fetzige Rockmusik, schwungvoller Tanz mit akrobatischen Einlagen und viele Darsteller/-innen in ihren rotkarierten Schuluniformen.

Anzahl Aufführungen: 5

2017 Es war einmal

 

Wer kennt sie nicht? - Waldorf und Statler aus der Muppet Show. Diese zwei Herren, die in dem EKS-Musical Willem und Köbel heißen und auf ganz bezaubernde Art von zwei Lehrern dargestellt werden, sind nicht mehr wirklich Herr ihrer Erinnerungen an vergangene Märchen. So schauen sie von der Empore des Opernhauses hinunter und beobachten - nicht ganz kommentarlos - das Aufeinandertreffen diverser Märchenfiguren:    Hier begegnen sich die 7 Zwerge, der Froschkönig, Dornröschen und Rapunzel ebenso wie die böse Hexe Malpropheta und Rotkäppchen.

Umrahmt wurde die märchenhafte Show, bei der auch die goldene Kutsche, gezogen von zwei weißen Pferden, nicht fehlen durfte, von bezaubernden Melodien, die das Publikum aus ganz unterschiedlichen Musicals kannte.

Anzahl Aufführungen: 4 + 1 Zusatzshow

2016 50 Jahre Rock und Pop

 

Aus Anlass des 50 jährigen Bestehens der Erich Klausener Schule werden 30 verschiedene Rock- und Pop-Songs aus den vergangenen 50 Jahren präsentiert: Michael Jackson, Abba, Modern Talking, Udo Lindenberg fehlen dabei ebenso wenig wie Elvis Presley, Amy Winehouse und Adele. Einspielungen von beliebten TV Unterhaltungsshows wie „Die Geissens“ oder „DSDS“, beleuchten das Entertainment eines halben Jahrhunderts.

Eine kurzweilige Zeitreise durch 5 Jahrzehnte, die das Publikum auch emotional mitreißt.

Anzahl Aufführungen: 4 + 1 Zusatzshow

2015 Unten im Meer

 

Diesmal begibt sich das Musical-Ensemble auf eine Reise in die Tiefen des Meeres. Ein überdimensionierter Seestern und eine Schildkröte erzählen die Geschichte von Arielle, einer renitenten Tochter des Meeresgottes, die sich unglücklicherweise in ein menschliches Wesen verliebt. Mit den Meerestieren an ihrer Seite kämpft sie um ihr Glück.

Die bezaubernde Liebesgeschichte mit ihrem ergreifenden Happy End begeisterte das Publikum ebenso wie die eingängigen und leidenschaftlich vorgetragenen Songs sowie die aufwändige Kostümierung der Darsteller/-innen.

Anzahl Aufführungen: 5

2014 Katzen brauchen furchtbar viel Musik

 

Dieses Musical ist eine temperamentvolle Promenadenmischung aus Andrew Lloyd Webbers Musical „Cats“ und Disneys bekanntem Film „Aristocats“.

„Katzen brauchen furchtbar viel Musik“ erzählt die Geschichte einer Gruppe ausgesetzter Kätzchen von blauem Blut, die auf ihrer abenteuerlichen Heimreise zu Frauchen Madame Adelaide einiges erleben. So treffen die edlen „Aristocats“ musikalisch auf den Kater vom Nachtexpress, begegnen einer Gruppe streunender Zigeunerkatzen und bandeln mit den wilden „Jellicle Cats“ an. Beim „Jellicle Ball“ kommt es zum fulminanten Aufeinandertreffen aller Katzen. In diesem  aufwändigen Finale faszinieren neben den großartigen gesanglichen Leistungen der Darsteller/-innen auch die akrobatischen Elemente wie Pyramiden, Sprungfiguren und der choreographische Tanz.

Zur Vorbereitung begaben sich die Teilnehmer auf einen dreitägigen Workshop in eine Jugendherberge, wo sie unter professioneller Anleitung lernten, sich als Katzen und Kater zu schminken, sich katzengleich zu bewegen und die wunderbaren Cats-Songs zu performen.

Anzahl Aufführungen: 3 + 1 Zusatzshow

2013 Vampire mit Herz und Biss

 

Zwei gigantische Knoblauchzehen erzählen die bekannte Geschichte um den Tanz der Vampire. Sie kündigen das jahrhundertliche Ereignis des großen Schlossballs vor den Toren eines einfachen Bauerndorfes an. Die Ausrichter des Balls sind Graf Krolock und seine mehr oder minder gräulichen Vampir-Gesellinnen.

Sarah, die Tochter des hiesigen Wirtes, der übrigens selbst Opfer der blutgierigen Brut wird, wird angelockt von den Versprechungen des Grafen und begibt sich zum Schloss, wo nach und nach sämtliche Bauersleute dem Vampirwahn erliegen. Einzig ein von der Wissenschaft missachteter Professor, der gemeinsam mit seinem Adlatus dem Vampirismus auf die Spur kommen und ihn ausrotten möchte, entkommt.

Neben einer tollen Gesangsperformance mit gruseligen Kostümen und schauerlichen Requisiten, Akrobatik und perfekter Licht- und Tontechnik glänzten  die Hauptdarsteller mit eigens vom Zahntechniker angefertigten Vampirzähnen.

Mit diesem Musical wurde der Kinder- und Jugendkulturpreis der Stadt Herten gewonnen.

Anzahl Auftritte: 3 + 4 Zusatzshows

2012 Rock the sky

 

Die Stimmung ist bedrückt. Der trauernde Jackson-Clan beweint den Verlust des legendären Musikers Michael. Doch dann wird es fulminant: Wegbegleiter Michael Jacksons berichten von ihrer gemeinsamen Zeit mit dem wohl erfolgreichsten Künstler aller Zeiten.

Ein Lehrer führt als Don King in feinster Ruhrpott-Mundart durch das Leben des King of Pop. Die Figuren im Stück würdigen die großartige Musik des Ausnahmesängers, aber auch sein beeindruckendes soziales Engagement. Die jungen Musical-Stars präsentieren dem Publikum Hit um Hit. Zudem machten beeindruckende Tanzchoreographien, beispielsweise zu dem Welterfolg „Black or White“, das EKS-Musical zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Ballade "Heal the world" überrascht mit einer faszinierenden Besonderheit: Sie wurde in Gebärdensprache vorgetragen.

Anzahl Aufführungen: 3 

Anzahl Teilaufführungen: 2

2011 Löwenkönig

 

Die Geschichte um Mufasa, den König der Löwen, seinen Sohn Simba und deren gemeinsamen Rivalen Scar wurde herausragend in Szene gesetzt durch aufwändig erstellte Tierkostüme: Da liefen Gazellen, Hyänen, eine Giraffe, diverse Löwendamen und -herren, umringt von allgegenwärtigen Affenhorden über die Bühne und einen „heiligen“ Berg hinauf, von dessen Höhen Rafiki ihre Totenklage sang.

Anzahl Aufführungen: 2

2010 I have a dream

 

Die wunderschönen Lieder der schwedischen Popgruppe ABBA führten durch eine Muiscalgeschichte, die von den Wünschen und Sehnsüchten der Menschen erzählte. Rahmenfiguren waren ein überdimensionaler Traumfänger und eine weiße Spinne vor einem gigantischen Spinnennetz, die während der Show an einem überlangen Schal strickte. Dabei erzählten diese beiden Figuren z.B. von einem taubstummen Mädchen, von einem Flüchtlingskind sowie von weiteren Menschen und deren Wünschen.

 

Das Musicalensemble übergab eine Spende in Höhe von 1.000 € an die Elterninitiative der Kinderklinik in Datteln im Rahmen einer Feierstunde. Ein langjähriges Ensemblemitglied war als Kind in dieser Klinik und hat dort seine Krankheit überstanden. Mit der Spende hat sich das Musical-Team bei der Kinderklinik bedankt.

Anzahl Aufführungen: 3

2008 Hairspray

 

Anfang der 1960er in Baltimore: Die mollige Schülerin Tracy Turnblad hat nicht nur einen Hang zu voluminösen Frisuren, sondern auch einen sehr großen Traum: Sie möchte unbedingt in ihrer Lieblings-Fernsehsendung mittanzen. Zwar ist ihre -aufgrund des eigenen Übergewichts - desillusionierte Mutter Edna skeptisch und möchte Tracy vor Spott und Enttäuschung bewahren, doch Dank ihres Talents und ihrer Hartnäckigkeit setzt sich Tracy im Casting durch und gewinnt letztlich die Wahl zur Miss Teenage Hairspray.

Gemeinsam mit alten und neuen Freunden nutzt Tracy ihre Berühmtheit dazu, gegen die Diskriminierung von Schwarzen zu demonstrieren.

Mit diesem Musical und dem Anti-Diskrimierungssong gewann das Ensemble den Jugendkulturpreis der Stadt Herten.

Anzahl Aufführungen: 2

2007 Dancing Shoes

 

Angelehnt an die Story des bekannten High School Musicals (Teil 1), ging es auch in dieser Version um die Teilnahme an einem Gesangswettbewerb, eine junge Liebe sowie um Eifersüchteleien und Missverständnisse. Natürlich durfte auch hier das herzzerreißende Happy End nicht fehlen.

 

Der Schauplatz der Geschichte, die im Original an einer amerikanischen High School spielt, wurde für diese Fassung in die eigenen Schulräume verlegt. So erschien beispielsweise das Auto der Regisseurin vor dem Schuleingang und ein authentischer Einblick in den Chemieunterricht zeigt eine EKS-Lehrerin. Alle Szenen wurden per Video im Vorfeld aufgenommen und auf der Bühnenleinwand eingespielt.

Anzahl Aufführungen: 2
 

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